"Bücher...

sind mein ein und alles (...), mein Museum, meine Biographie - (...) die Fanfare, die in die Welt geht. Das Original besitzt immer nur einer (...). Die Bücher kommen an alle, und zudem noch an die Nachwelt. (...) Eben! So möchte ich's gern wissen: ein Leben in gezeichneten Büchern!" (Horst Janssen)

Unsere Geschichte

Horst Janssen (1929-1995) ist ein Ausnahme-Genie und gilt als einer der bedeutendsten  Zeichner der Nachkriegszeit. So manch einer hat beim Namen "Janssen" vielleicht sofort die bizarren Selbstproträts, die morbiden "Nature Morte" Motive oder die berühmten Amaryllis vor Augen, doch dass er auch ein begnadeter Schriftsteller und ein wahrer Meister des "Wörterns" ist, das ist selbst vielen Liebhabern seiner Bilder noch nicht bekannt. Daher entstand 2008 die Idee, einen Ort zu schaffen, der das schriftstellerische Werk Janssens bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. So gründeten Janssen-Expertin Angelika Gerlach und Janssens Tochter Lamme die Bibliothek und den Freundeskreis Janssen Bibliothek im Goßlerhaus e.V.. Die Janssen Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek, keine Leihbibliothek. Jedes Exemplar können Sie in die Hand nehmen und in Ruhe darin blättern. 

Zum Bestand gehören wahrhafte Schätze wie zum Beispiel das von privat gespendete erste Janssen-Buch: „Seid Ihr alle da?“ Kasperlebilder von Horst Janssen, Verse von Rolf Italiander aus dem Jahr 1948.
Neben der kontinuierlichen bibliografischen Arbeit zu den zahlreichen Titeln, die uns aus großzügigen Spenden und Leihgaben von Sammlern und Verlagen überlassen wurden, bieten wir auch regelmäßig Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge und Führungen an. Bis Anfang 2020 lag die Organisation in den Händen der ehemalig