Suchwort 'Alle’ RSS

Lübecker Neujahresrede „Hommage á Tannewetzel“, 25 x 13,3 cm, broschiert, 56 Seiten, mit zahlreichen Vignetten, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1986.

Textauszug: „Also – wir ALLE haben ein eingeborenes Verlangen nach Sicherheit – wir haben zwar auch ein natürliches Verlangen nach Risiko und auch Aggression und Zerstörung – ABER das dominierende Bedürfnis ist eine animalische Sehnsucht nach Sicherheit. Anders als das Eichhörnchen glauben wir – etwa ab dem 25. Lebensjahr – zu wissen, dass wir sterblich sind (manche kapieren es nie). Und genau in dieser ach so gewissen Wahrscheinlichkeit haben wir uns die Ewigkeit erfunden! Freundschaft + Liebe + Ehe sollen ewig sein. Das auf Pergament geschriebene Wort soll ewig sein. Die Pyramiden und die Sixtinische Kapelle, sie sollen ewig sein. Ewig – das ist das Credo der Menschen. Und während wir nun leben, erleben wir die Vergänglichkeit allen Seins und erleiden und erkennen, dass nichts sicher + ewig ist – bis auf EINS: der Tod. In diesem gemächlichen Gang des Sterbens, den wir Leben nennen – auf diesem Gang durch die Vergänglichkeit ist nur eins sicher: DAS ENDE DES STERBENS – der Tod des Ego, der Menschheit, der Erde und der Welt. Ob nun der Tod die Tür in ein anderes, neues, frisches Sterben ist, das ist hier und heute nicht meine Frage. …“

Diesen Text können Sie in der Janssen Bibliothek weiterlesen!

Wenn es sein muss, lasst uns doch sterben.
Dieser Janssen-Text, der Ende 1983 bereits in „Die Zeit“ abgedruckt wurde, ist ein Brief an Marion Dönhoff. Die Buchfassung enthält neue Federzeichnungen Janssens nach Calot. Diese Beschreibung der uns bevorstehenden Apokalypse ist jetzt anläßlich der Katastrophe in Fukuishima aktuell und lesenswert.
25 x 13 cm, broschiert, 36 Seiten mit 15 Federzeichnungen, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1984.
Hier alles lesen…

„Querbeet
Untertitel dieses ersten reinen Textbandes von Janssen: Aufsätze, Reden, Traktate, Pamphlete, Kurzgeschichten, Gedichte und Anzüglichkeiten. Und diesen Ansprüchen wird der Künstler in allen Kapiteln des Buches gerecht. Zitiert wird neben neuen Texten auch bereits früher Veröffentlichtes, beispielsweise der Text zu „Der Wettlauf zwischen Hase und Igel auf der Buxtehuder Heide“ und andere. Drei Jahrzehnte Wortarbeit sind hier versammelt., die Janssen selbst am schönsten charakterisiert: „Was Ihnen hier unter die Augen kommt, ist das Sammelsurium aus einem verwilderten Eremitengärtchen, wo es wahrlich in den Wörterbeeten an Lücken, Unkraut und bekannten botanischen Kreuzungen, ja, selbst an Pflänzchen aus fremden Gärten nicht fehlt“. Den Lesern der Taschenbuchausgabe bietet Janssen eine besondere Überraschung: Überall, wo Platz war, hat er ganz nebenbei und „querbeet“ die unnachahmlichen Pflänzchen seiner Zeichenkunst wuchern lassen.
Hardcover 21 x 14, Lwd., 436 S. , Christians Verlag, Hamburg 1981.
Taschenbuch 19 x 12 cm, Pp., 476 Seiten mit 96 Zeichnungen, DTV,  München 1982.
Hier alles lesen…

„November“

August 10, 2010 ·  Ein Kommentar

„November
Janssen’s „Lieblingsbuch“, von ihm selbst als solches bezeichnet, erschien ursprünglich 1975. In diesem Werk gelang es ihm, nach eigener Aussage, zum ersten Mal richtig zu zeichnen. Er konnte von der Streichholzschachtel auf dem Tisch bis zu einer verwelkten Blüte alles naturgetreu aufs Papier bannen.
25 x 33 cm, Hlwd., 152 Seiten mit 94 überwiegend farbigen Abbildungen, mit farbigem Schutzumschlag, Verlag Galerie Peerlings, Krefeld 1975/1983.
Hier alles lesen…

„lirum larum
Kleine Gedichte – nebenbei entstanden – aus der Laune des Augenblicks – mit aus dem Ärmel geschüttelten Reimen und auf den Fussboden gestampften Rythmus – Kinderverse, weitergeschmiedet – voll parodistisch gewendetem Bildungsgut. Unvordenkliches zum Nachdenken.
24 x 17 cm, Hlwd., 72 S. mit 66 Gedichten in Faksimile, Verlag St. Gertrude, Hamburg, 1984.
Hier alles lesen…

“ Die Kopie“ – Radierungen und Zeichnungen von Horst Janssen.
33 x 25 cm, Lwd. 467 Seiten mit 280 teil farbigen Abb., Christians Verlag, Hamburg, 1977.
Hier alles lesen…

„Das Pfänderspiel“  – Ein tagespolitischer Seitensprung.
Dreisprachig ist dieses hochaktuelle politische Buch Janssens erschienen: in Deutsch, sowie in den Sprachen der beiden Weltmächte, die allerorten für die Überrüstung sorgen: amerikanisch und russisch.
21 x 14 cm, broschiert, 103 Seiten mit 41 überwiegend farbigen Abbildungen. Merlin Verlag, Gifkendorf 1983.
Hier alles lesen…

Altonaer Rede
Die Eröffnungsrede von Janssen zu seiner Postkarten-Aussstellung im Altonaer Museum in Hamburg wird hier im vollen Wortlaut veröffentlicht. Einmal wurde der Text abgesetzt und lässt sich so auf die Schnelle erfassen, wichtiger noch ist allerdings der Abdruck des Original-Manuskripts mit allen Kritzeleien und Berichtigungen.

31 x 23, Pp., 64 S. mit zahlreichen Vignetten, Hower Heft V, Hower Verlag, Hamburg 1982.
Hier alles lesen…