Tipp: aktuelle Janssen Ausstellungen

Horst Janssens Schaffen als Autor ist ohne seine bildschöpferische Praxis nicht denkbar. An dieser Stelle listen wir die wichtigsten laufenden Ausstellungen. Wenn Sie von einer Ausstellung wissen, informieren Sie uns bitte. Hier drunter können Sie Ihre Nachricht gleich absenden. Vielen Dank!

Horst Janssen – Hommage à Claude
Ausstellung Kunsthalle Hamburg, 13. Okt 2017 bis 14. Jan 2018
Kuratoren-Führung der Janssen Bibliothek findet im November statt!
Mit Hommage à Claude präsentiert die Kunsthalle eine Auswahl an Landschaftszeichnungen des Hamburger Künstlers Horst Janssen (1929-1995), die er, inspiriert durch das Werk des bedeutenden Landschaftskünstlers Claude Lorrain (1604/05-1682), schuf. Das Thema der Landschaft ist eine der Konstanten in den Zeichnungen und Radierungen Janssens. Im Jahre 1971 wurde er auf das sogenannte Album Wildenstein in der Norton Simon Collection in Pasadena (Kalifornien) aufmerksam. Der Kunsthistoriker Marcel Roethlisberger hatte darin 71 Landschaftszeichnungen Lorrains veröffentlicht, die Janssen zu eigenen Interpretationen stimulierte. Er schuf in knapp drei Wochen des Sommers 1972 circa 250 Landschaftszeichnungen in der von Claude Lorrain angeregten Technik: der mit dem Pinsel lavierten Federzeichnung.
Die Ausstellung ist ebenso eine Würdigung des Hamburger Sammlers und engen Janssen-Freundes Gerhard Schack (1929-2007), aus dessen Vermächtnis die räsentierten Zeichnungen und Graphiken stammen. Horst Janssen. Hommage à Claude begleitet die große Claude Lorrain-Ausstellung mit dem Titel Das Licht der Campagna, die im Hubertus-Wald-Forum parallel bis zum 14. Januar 2018 zu sehen ist.
Hinweis noch einmal: Die Janssen Bibliothek wird eine Kuratorenführung im November arrangieren.

Freitag, der 25. August 2017 um 15.00 Uhr
„Janssen Revisited“ im Janssen Museum
Am Stadtmuseum 4 – 8, 26121 Oldenburg
Führung durch die Ausstellung: Kuratorin Helene von Oldenburg. Dem Horst-Janssen-Museum ist im Jahr 2016 der Ankauf einer großen Hamburger Privatsammlung gelungen. Einige Bilder konnte man schon hier sehen. Also wollten wir etwas Bekanntes, schon Gesehenes aus neuen Blickwinkeln präsentieren. Die Künstlerin Helene von Oldenburg wurde gebeten, einen neuen Zugang zu Horst Janssen zu entwickeln und ihren sehr subjektiven Blick auf die jüngst erworbenen über 300 Arbeiten zu werfen. Helene von Oldenburg bewegt sich mit ihrer Arbeit auf den Grenzgebieten zwischen Kunst, Wissenschaft und Medien. Die Zeichnungen von Horst Janssen werden aus der Nähe und im Detail analysiert. Frau von Oldenburg zerlegt sie in kleinste Einheiten und überführt sie so in eine begrenzte Anzahl an Zeichen. Aus ihnen entwickelt sie eine Schrift, die auf jedem Computer oder Smartphone verwendet werden kann und auf der Website des Museums bereitgestellt werden wird. www.horst-janssen-museum.de

Ausstellung vom 13.01. bis 15.01.2017
MOM art space | Valentinskamp 34a – Eingang über die Brache Speckstrasse
Janssen – Geschichten
Vernissage am Donnerstag, 12. Januar um 19 Uhr im Rahmen der Eröffnung dieser Ausstellung liest lippstueck ausgewählte Schriften von Horst Janssen.
Öffnungszeiten: Fr – So 15-19 Uhr und nach Vereinbarung
www.das-gaengeviertel.info/programm
Horst Janssens erste Ausstellung in den “feuchten Kellern des Gängeviertels von Hamburg” ist 60 Jahre her. Die Bilder des damaligen HFBK Studenten wurden seinerzeit noch als verrückte Malerei bezeichnet. Damals in der Galerie Sandner an der Ecke Brüderstraße, “nur 7 Minuten vom Jungfernstieg”, so schrieb die “Zeit” im Juli 1957. Nun, im Januar zeigen Lamme Janssen und Kalyani Hemphill im Mom Art Space ihre Liebelingsplakate des Künstlers sowie persönliche Erinnerungsstücke an den Vater und Großvater.
Seine Tochter und seine Enkelin engagieren sich seit der Besetzung des Gängeviertels 2009 für die Entwicklung und den Fortbestand dieses besonderen Projekts. Sicherlich hätte sich Horst Janssen auch hier, in den Gängen und den Häusern zwischen Vallentinskamp und Speckstrasse sehr wohl gefühlt. Anlass genug um dem berühmten Hamburger Künstler eine ganz spezielle Ausstellung zu widmen.

“Janssen ist ein Selbstbetrachter, ein Verzehrer, keiner der aus anderen an sich zurueckdenkt, nicht uebermässig interessiert ist an der Sichtweise anderer. Vermessen, herrlich“

(lippstueck über janssen)
Das Gängeviertel wurde am 22. August 2009 besetzt und vor dem Abriss gerettet. Seitdem setzen sich die Macher für diesen nichtkommerziellen soziokulturellen Ort ein: für ein gemeinsames Leben, Arbeiten und Wohnen, für mehr Kunst, Kultur und Soziales mitten in Hamburg.
Der MOM art space ist der neue Kunstraum in der im März 2016 wieder eröffneten FABRIQUE im Gängeviertel. Betrieben wird das MOM von einem Kuratorenkollektiv, welches aus erfahrenen Ausstellungsmachern und Künstlern besteht. Die Mitglieder des Kollektivs haben schon in der Vergangenheit an verschiedenen Orten im und außerhalb des Gängeviertels Galerieprojekte betrieben. Aufgrund der langjährigem künstlerischen und kuratorischen Praxis ist das Kuratorenteam national und international weit vernetzt und wird besonders interessante Formate, Künstler, Künstlerinnen und Projekte nach Hamburg einladen. Unterstützt werden ebenso junge Hamburger Künstler und Künstlerinnen, die noch keine oder wenig Möglichkeiten hatten ihre Arbeit einem breiteren Publikum zu präsentieren.

02.03. – 03.07.2016 im Altonaer Museum
danach vom 17. 09. bis 15.01.2017 im Janssen Museum in Oldenburg.
Der Horst Janssen Archipel
Das Altonaer Museum präsentiert in einer umfangreichen Ausstellung das breite Oeuvre des Hamburger Ausnahmekünstlers Horst Janssen (1929-1995): Seine Meisterzeichnungen, Plakatentwürfe und Druckgrafik stehen hier neben beiläufig entstandenen Arbeiten, Notizen und illustrierter Korrespondenz. Vertrautes, oft Gesehenes wie Selbstbildnisse und Blumenstillleben trifft in ungewohnter Gegenüberstellung auf noch kaum Gezeigtes wie beispielsweise auf Polaroids. Auf sechs Themeninseln tauchen im Morgendunst unter anderem Janssens Wirkungsorte, Kommunikationsstrategien und -formate sowie seine Entourage auf und verdichten sich zu dem „Horst-Janssen-Archipel“. Der Blick auf diese Inselwelt wird noch erhellt durch audiovisuelles Material des Filmemachers Hinrich Lührs, das bisher nur in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. So treten die Exponate mit den filmischen Einspielungen in einen fesselnden Dialog, der dem Betrachter das Werk Janssens auf ungewöhnliche Weise näher bringt.
Bitte fragen Sie nach einer Einladung zu einer exclusiven Führung durch diese Ausstellung für die Freunde der Janssen Bibliothek. Hier mehr.

28. Februar bis 05. Juni 20116, 11-17 Uhr
Horst Janssen, Paul Wunderlich, Schenkung Magnus Staak
Schloss vor Husum, König Friedrich V. Allee.
Die Hamburger Kunstszene fand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unversehens zu neuer Blüte. Grafiker wie Paul Wunderlich (1927-2010), Armin Sandig (1929-2015) und Horst Janssen (1929-1995) gehörten zu den herausragenden Künstlern, die einer neuen, surrealen, nicht selten informellen Formauffassung das Wort redeten. Dabei standen die spezifischen Möglichkeiten der Radierung im Mittelpunkt der künstlerischen Interessen. Obwohl jeder dieser Künstler alsbald in subjektiv begründeter, zugleich unverwechselbarer Formensprache eigenständige Bildwelt entstehen ließen, erscheinen ihre Bildauffassungen dennoch Ausdruck eines gemeinsamen Kunstwollens. Aus einer virtuell erzeugten Bildsituation, etwa aus einem scheinbar beliebigen Fleck heraus, entstehen vor den Augen des Betrachters eigenartig fremde Tierwesen oder Figurationen, die nicht selten in einer schwerelos anmutenden Zwischenzone angesiedelt sind und dabei einen psychisch, physisch wie begrifflich unbesetzten Kern sichtbar machen. Es sind dies ebenso unvermittelt vorgetragene wie anrührende Momente einer noch immer ungeteilten Nähe zwischen dem bildnerischen Geschehen und einer fortschreitend statisch empfundenen Wirklichkeit. http://www.museumsverbund-nordfriesland.de/schloss-vor-husum/

noch bis zum 25. Oktober 2015:
HORST JANSSEN-„Die Lust des Augenblicks“.
Holzschnitte, Lithografien, Radierungen und Zeichnungen.
ART-isotope · Galerie Schöber, Wilhelmstraße 38, 44137 Dortmund.

noch bis zum 07. November 2015:
HORST JANSSEN – Master drawings from the Lamme & last Landscapes Series.
MICHEL SOSKINE, Calle Padilla 38, 28006 Madrid Spain. Tel: +34 91 431 06 03.

noch bis Ende Oktober 2015:
Horst Janssen – Meisterwerke aus einer Hamburger Privatsammlung.
Horst-Janssen-Museum Oldenburg, Am Stadtmuseum 4-8, 26121 Oldenburg.

vom 15. November 2015 – 14. Februar 2016:
„Die Geister, die sie riefen.“ Lust- und Angstträume von Johann Heinrich Füssli und Horst Janssen.
Horst-Janssen-Museum Oldenburg, Am Stadtmuseum 4-8, 26121 Oldenburg.

16.11.2014 bis 09.01.2015:
„Die Lust des Augenblicks – Horst Janssen und die Blankeneser“
Ausstellung im Gemeindehaus Hamburg-Blankenese. Ein Katalog erscheint.

05.12 2014 – 15.01.2015:
„Vom Leben besessen – Horst Janssen zum 85. Geburtstag“
Verlag St. Gertrude, Goldbachstraße, Hamburg.

noch bis zum 18.01.2015:
Die Kunst des Selbstporträts IX – Sammlung Leonie von Rüxleben.
Von Helmuth Heinsohn bis Horst Janssen.
St. Annen Museum, Lübeck.

19.07.2014-16.11.20124
„Geile Sybillchen“ erotische Fantasien von Horst Janssen
Horst Janssen Museum, Oldenburg
www.horst-janssen-museum.de

05.05.2013 – 11.08.2013
Horst Janssen: Originale und Farbradierungen aus einer Privatsammlung
Ostholstein-Museum Eutin
Schlossplatz 1
23701 Eutin
Tel.: 04521 788-520
Öffnungszeiten:
01.04.-30.09.:
Di-Fr 10-13 u. 14-17 Uhr
Sa+So 10-17.30 Uhr
01.10.-31.03.:
Mi-Fr 15.00-17.00 Uhr
Sa-So 11.00-17.00 Uhr
Feb. geschlossen
Eintritt: 4,-/2,-€
http://museum.kreis-oh.de/

09.06.2013-15.09.2013
Ein altes Herz kaspert für Annette
Janssen Museum, Oldenburg
Zeichnungen und Briefe von Horst Janssen an Annette Kasper.
Mehr zur Ausstellung hier.
Im Rahmen dieser Ausstellung Lesung von Angelika Gerlach:

Do. 05.09., 19 Uhr
„Fünf Tage Fünf Nächte – Horst Janssen erobert Sylt“ Eine Lesung.
„Kein Text für sanfte Gemüter, kein Text für emotionsarme Frauen und Männer und erst recht kein Text für prüde Menschen. Mit allen Mitteln der erotischen und pornographischen Sprache, aber auch mit den Mitteln des absolut wachen Geistes seziert Janssen fünf verschiedene Charaktere. Courage, Mut und ein erzählerisches Talent gehören dazu, diese Geschichte einer „Alterspubertät“ angemessen vorzutragen. Angelika Gerlach, Leiterin der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus, liest seit vielen Jahren die Texte Horst Janssens eindrucksvoll und überzeugend“
Donnerstag, 5. September, 19.00 Uhr.
Horst-Janssen-Museum, Am Stadtmuseum 4-8, 26121 Oldenburg , Tel. 0441 – 235 2891
Kosten: 5 Euro
www.horst-janssen-museum.de

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