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14.11.2019 Eröffnung der Ausstellung zum 90. Geburtstag Janssens im 
Horst-Janssen-Museum Oldenburg.
Die Ausstellung im Janssen Museum in Oldenburg zeigt Horst Janssen als Autoren bis Mitte Februar 2020. Das freut uns. Seit 2008 machen wir den Schriftsteller Horst Janssen mit Veranstaltungen, Vorträgen und Lesungen bekannt. Wir freuen uns, daß nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus in Hamburg-Blankenese auch das Janssen Museum in Oldenburg diese Seite Janssens mit einer Ausstellung im nächsten Jahr würdigt. Wir lesen in der Ankündigung:

„Horst Janssens 90. Geburtstag im Herbst 2019 nehmen das Horst-Janssen-Museum und die Kunsthalle Emden zum Anlass für eine Kooperation rund um den „Kosmos Janssen“: Es wird im weitesten Sinn um Werke und Wahlverwandte des Künstlers gehen, mit den Ausstellungen „Janssen und die Literatur“ in Oldenburg und „Janssen und die Kunstgeschichte“ (jeweils Arbeitstitel) in Emden. Jede Ausstellung funktioniert für sich allein, zusammen ergänzen sie sich zu einem facettenreichen Porträt des Künstlers.

Im Horst-Janssen-Museum wird Janssens Interesse an der Literatur im Mittelpunkt stehen. Einerseits hat er als Bildender Künstler beeindruckende Autoren-Porträts geschaffen, andererseits hat er sich selbst schriftstellerisch betätigt. Seine Texte zeugen von einer überbordenden Ausdruckskraft, Wortschöpfungen und assoziativen Einfällen, dass es eine Lust ist, sie zu lesen oder zu hören. Diese Doppelbegabung Horst Janssens wird in Oldenburg anhand seiner originalen Manuskripte, seinen Entwürfen für Bucheinbände und seinen Dichterporträts, etwa der russischen Literaten, besonders herausgestellt“

Freuen Sie sich auf unsere Matinée zum 90 zigsten Geburtstag Janssens am 17.11.2019 um 11.30 Uhr im Goßlerhaus. Programm: siehe Veranstaltungen.

Wir weisen auf eine Janssen-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle hin,
die am 13. Oktober eröffnet und für die die Janssen Bibliothek eine Kuratorenführung im November arrangieren wird. Der Termin wird rechtzeitig hier bekanntgegeben.

Horst Janssen – Hommage à Claude
Ausstellung Kunsthalle Hamburg, 13. Okt 2017 bis 14. Jan 2018
Kuratoren-Führung der Janssen Bibliothek findet im November statt!
Mit Hommage à Claude präsentiert die Kunsthalle eine Auswahl an Landschaftszeichnungen des Hamburger Künstlers Horst Janssen (1929-1995), die er, inspiriert durch das Werk des bedeutenden Landschaftskünstlers Claude Lorrain (1604/05-1682), schuf. Das Thema der Landschaft ist eine der Konstanten in den Zeichnungen und Radierungen Janssens. Im Jahre 1971 wurde er auf das sogenannte Album Wildenstein in der Norton Simon Collection in Pasadena (Kalifornien) aufmerksam. Der Kunsthistoriker Marcel Roethlisberger hatte darin 71 Landschaftszeichnungen Lorrains veröffentlicht, die Janssen zu eigenen Interpretationen stimulierte. Er schuf in knapp drei Wochen des Sommers 1972 circa 250 Landschaftszeichnungen in der von Claude Lorrain angeregten Technik: der mit dem Pinsel lavierten Federzeichnung.
Die Ausstellung ist ebenso eine Würdigung des Hamburger Sammlers und engen Janssen-Freundes Gerhard Schack (1929-2007), aus dessen Vermächtnis die räsentierten Zeichnungen und Graphiken stammen. Horst Janssen. Hommage à Claude begleitet die große Claude Lorrain-Ausstellung mit dem Titel Das Licht der Campagna, die im Hubertus-Wald-Forum parallel bis zum 14. Januar 2018 zu sehen ist.

Hinweis noch einmal: Die Janssen Bibliothek wird eine Kuratorenführung im November arrangieren.

Horst Janssens Schaffen als Autor ist ohne seine bildschöpferische Praxis nicht denkbar. An dieser Stelle informieren wir auch über die wichtigsten laufenden Ausstellungen. Wenn Sie von einer Ausstellung wissen, informieren Sie uns bitte. Hier drunter können Sie Ihre Nachricht gleich absenden. Vielen Dank!

Ausstellung vom 13.01. bis 15.01.2017
MOM art space | Valentinskamp 34a – Eingang über die Brache Speckstrasse
Janssen – Geschichten
Vernissage am Donnerstag, 12. Januar um 19 Uhr im Rahmen der Eröffnung dieser Ausstellung liest lippstueck ausgewählte Schriften von Horst Janssen.
Öffnungszeiten: Fr – So 15-19 Uhr und nach Vereinbarung
www.das-gaengeviertel.info/programm
Horst Janssens erste Ausstellung in den “feuchten Kellern des Gängeviertels von Hamburg” ist 60 Jahre her. Die Bilder des damaligen HFBK Studenten wurden seinerzeit noch als verrückte Malerei bezeichnet. Damals in der Galerie Sandner an der Ecke Brüderstraße, “nur 7 Minuten vom Jungfernstieg”, so schrieb die “Zeit” im Juli 1957. Nun, im Januar zeigen Lamme Janssen und Kalyani Hemphill im Mom Art Space ihre Liebelingsplakate des Künstlers sowie persönliche Erinnerungsstücke an den Vater und Großvater.
Seine Tochter und seine Enkelin engagieren sich seit der Besetzung des Gängeviertels 2009 für die Entwicklung und den Fortbestand dieses besonderen Projekts. Sicherlich hätte sich Horst Janssen auch hier, in den Gängen und den Häusern zwischen Vallentinskamp und Speckstrasse sehr wohl gefühlt. Anlass genug um dem berühmten Hamburger Künstler eine ganz spezielle Ausstellung zu widmen.

“Janssen ist ein Selbstbetrachter, ein Verzehrer, keiner der aus anderen an sich zurueckdenkt, nicht uebermässig interessiert ist an der Sichtweise anderer. Vermessen, herrlich“

(lippstueck über janssen)
Das Gängeviertel wurde am 22. August 2009 besetzt und vor dem Abriss gerettet. Seitdem setzen sich die Macher für diesen nichtkommerziellen soziokulturellen Ort ein: für ein gemeinsames Leben, Arbeiten und Wohnen, für mehr Kunst, Kultur und Soziales mitten in Hamburg.
Der MOM art space ist der neue Kunstraum in der im März 2016 wieder eröffneten FABRIQUE im Gängeviertel. Betrieben wird das MOM von einem Kuratorenkollektiv, welches aus erfahrenen Ausstellungsmachern und Künstlern besteht. Die Mitglieder des Kollektivs haben schon in der Vergangenheit an verschiedenen Orten im und außerhalb des Gängeviertels Galerieprojekte betrieben. Aufgrund der langjährigem künstlerischen und kuratorischen Praxis ist das Kuratorenteam national und international weit vernetzt und wird besonders interessante Formate, Künstler, Künstlerinnen und Projekte nach Hamburg einladen. Unterstützt werden ebenso junge Hamburger Künstler und Künstlerinnen, die noch keine oder wenig Möglichkeiten hatten ihre Arbeit einem breiteren Publikum zu präsentieren.