Horst Janssen's schriftstellerisches Werk erfahrbar machen in der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus Hamburg

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Wir kündigen an: eine Lesung in der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus in Hamburg – Blankenese. Am Donnerstag, den 22. September 2011 um 19.00 Uhr liest Angelika Gerlach aus: „Ich bitte um Gnade-Lyrische Diskussionen mit Dusans Gesetzbuch“ von Desanka Maksimovic. Die Einführung hält Frau Dr. Olga Ellermeyer-Zivotic (Institut für Slavistik, Uni Hamburg).

Von 1960 bis 1968 war Horst Janssen mit Verena von Bethmann-Hollweg verheiratet. Das Familiengut Altenhof, noch heute im Besitz der Familie Bethmann-Hollweg, in der Nähe von Eckernförde und die Ostseeküste, haben ihn zu verschiedenen Graphiken und Zeichnungen angeregt. In der Werkübersicht „Landschaften“ erschienen 1989 im Verlag St. Gertrude, finden Sie einige Beispiele. Verena Janssen wird uns über das Gut führen und aus der Zeit mit Janssen berichten.

Abends erwartet uns dann ein „Janssen Menue – Mühlenberger Frugalitäten“ und anschließend Gelegenheit zu anregenden Gesprächen. Ein Überraschungsgast wird dabei sicher eine Rolle spielen.
Am nächsten Vormittag dann der Film „EGO“, die Ein-Mann-Show eines genialen Künstlers.

Nach einem Mittagsimbiss und, je nach Wetterlage und Stimmung, einem Spaziergang an die Ostsee – Heimreise.

Programm:

Termin: Samstag und Sonntag, den 09. und 10. Oktober 2010.

Anreise am 09. Oktober 2010: individuell bzw. gemieteter Bus.

Treffen im Gästehaus Samain in Loose (Nähe Eckernförde): ca. 12.00 Uhr.

Mittagsimbiss: 12.30 Uhr.

Treffen mit Verena Janssen auf Gut Altenhof: 14.30 Uhr.

anschließend Kaffeetrinken: „Restauration im Golfclub Altenhof“.

Abendessen: „Janssen Menue – Mühlenberger Frugalitäten“ im Gästehaus Samain ca. 19.00 Uhr.

Übernachtung im Gästehaus Samain, je nach Wunsch im Einzel – oder Doppelzimmer.

Sonntag, der 10. Oktober 2010: Frühstück von 8.30 – 10.00 Uhr im Gästehaus.

Danach, ca. 11.00 Uhr: EGO – Der Film.

Nach dem Mittagsimbiss und einem evtl. Spaziergang an die Ostsee, gegen 16.00 Uhr Abreise.

Anmeldungen bitte an:

Angelika Gerlach
Kunsthandel
Ilmenaudeich 29
D-21423 Winsen/Luhe
phone: 49-(0)4179-750 580
mobil: 01 70-521 48 50
Kunst-Gerlach@t-online.de

Lübecker Neujahresrede „Hommage á Tannewetzel“, 25 x 13,3 cm, broschiert, 56 Seiten, mit zahlreichen Vignetten, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1986.

Textauszug: „Also – wir ALLE haben ein eingeborenes Verlangen nach Sicherheit – wir haben zwar auch ein natürliches Verlangen nach Risiko und auch Aggression und Zerstörung – ABER das dominierende Bedürfnis ist eine animalische Sehnsucht nach Sicherheit. Anders als das Eichhörnchen glauben wir – etwa ab dem 25. Lebensjahr – zu wissen, dass wir sterblich sind (manche kapieren es nie). Und genau in dieser ach so gewissen Wahrscheinlichkeit haben wir uns die Ewigkeit erfunden! Freundschaft + Liebe + Ehe sollen ewig sein. Das auf Pergament geschriebene Wort soll ewig sein. Die Pyramiden und die Sixtinische Kapelle, sie sollen ewig sein. Ewig – das ist das Credo der Menschen. Und während wir nun leben, erleben wir die Vergänglichkeit allen Seins und erleiden und erkennen, dass nichts sicher + ewig ist – bis auf EINS: der Tod. In diesem gemächlichen Gang des Sterbens, den wir Leben nennen – auf diesem Gang durch die Vergänglichkeit ist nur eins sicher: DAS ENDE DES STERBENS – der Tod des Ego, der Menschheit, der Erde und der Welt. Ob nun der Tod die Tür in ein anderes, neues, frisches Sterben ist, das ist hier und heute nicht meine Frage. …“

Diesen Text können Sie in der Janssen Bibliothek weiterlesen!

Wenn es sein muss, lasst uns doch sterben.
Dieser Janssen-Text, der Ende 1983 bereits in „Die Zeit“ abgedruckt wurde, ist ein Brief an Marion Dönhoff. Die Buchfassung enthält neue Federzeichnungen Janssens nach Calot. Diese Beschreibung der uns bevorstehenden Apokalypse ist jetzt anläßlich der Katastrophe in Fukuishima aktuell und lesenswert.
25 x 13 cm, broschiert, 36 Seiten mit 15 Federzeichnungen, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1984.
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„Querbeet
Untertitel dieses ersten reinen Textbandes von Janssen: Aufsätze, Reden, Traktate, Pamphlete, Kurzgeschichten, Gedichte und Anzüglichkeiten. Und diesen Ansprüchen wird der Künstler in allen Kapiteln des Buches gerecht. Zitiert wird neben neuen Texten auch bereits früher Veröffentlichtes, beispielsweise der Text zu „Der Wettlauf zwischen Hase und Igel auf der Buxtehuder Heide“ und andere. Drei Jahrzehnte Wortarbeit sind hier versammelt., die Janssen selbst am schönsten charakterisiert: „Was Ihnen hier unter die Augen kommt, ist das Sammelsurium aus einem verwilderten Eremitengärtchen, wo es wahrlich in den Wörterbeeten an Lücken, Unkraut und bekannten botanischen Kreuzungen, ja, selbst an Pflänzchen aus fremden Gärten nicht fehlt“. Den Lesern der Taschenbuchausgabe bietet Janssen eine besondere Überraschung: Überall, wo Platz war, hat er ganz nebenbei und „querbeet“ die unnachahmlichen Pflänzchen seiner Zeichenkunst wuchern lassen.
Hardcover 21 x 14, Lwd., 436 S. , Christians Verlag, Hamburg 1981.
Taschenbuch 19 x 12 cm, Pp., 476 Seiten mit 96 Zeichnungen, DTV,  München 1982.
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„November“

August 10, 2010 ·  Ein Kommentar

„November
Janssen’s „Lieblingsbuch“, von ihm selbst als solches bezeichnet, erschien ursprünglich 1975. In diesem Werk gelang es ihm, nach eigener Aussage, zum ersten Mal richtig zu zeichnen. Er konnte von der Streichholzschachtel auf dem Tisch bis zu einer verwelkten Blüte alles naturgetreu aufs Papier bannen.
25 x 33 cm, Hlwd., 152 Seiten mit 94 überwiegend farbigen Abbildungen, mit farbigem Schutzumschlag, Verlag Galerie Peerlings, Krefeld 1975/1983.
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„lirum larum
Kleine Gedichte – nebenbei entstanden – aus der Laune des Augenblicks – mit aus dem Ärmel geschüttelten Reimen und auf den Fussboden gestampften Rythmus – Kinderverse, weitergeschmiedet – voll parodistisch gewendetem Bildungsgut. Unvordenkliches zum Nachdenken.
24 x 17 cm, Hlwd., 72 S. mit 66 Gedichten in Faksimile, Verlag St. Gertrude, Hamburg, 1984.
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“ Die Kopie“ – Radierungen und Zeichnungen von Horst Janssen.
33 x 25 cm, Lwd. 467 Seiten mit 280 teil farbigen Abb., Christians Verlag, Hamburg, 1977.
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„Das Pfänderspiel“  – Ein tagespolitischer Seitensprung.
Dreisprachig ist dieses hochaktuelle politische Buch Janssens erschienen: in Deutsch, sowie in den Sprachen der beiden Weltmächte, die allerorten für die Überrüstung sorgen: amerikanisch und russisch.
21 x 14 cm, broschiert, 103 Seiten mit 41 überwiegend farbigen Abbildungen. Merlin Verlag, Gifkendorf 1983.
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Altonaer Rede
Die Eröffnungsrede von Janssen zu seiner Postkarten-Aussstellung im Altonaer Museum in Hamburg wird hier im vollen Wortlaut veröffentlicht. Einmal wurde der Text abgesetzt und lässt sich so auf die Schnelle erfassen, wichtiger noch ist allerdings der Abdruck des Original-Manuskripts mit allen Kritzeleien und Berichtigungen.

31 x 23, Pp., 64 S. mit zahlreichen Vignetten, Hower Heft V, Hower Verlag, Hamburg 1982.
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