Horst Janssen's schriftstellerisches Werk erfahrbar machen in der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus Hamburg

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Führungen gibt es jetzt vierteljährlich:

“Die Bücherwelt Horst Janssens von 1948 bis heute”- mit Lesung von Angelika Gerlach.

1. Termin: 12. Juli, 2. Termin: 11. Oktober 2012, jeweils 17-18 Uhr.
Danach vierteljährlich nach Ankündigung auf unserer Website.
Die Leiterin der Bibliothek, Angelika Gerlach, nimmt sie mit auf eine Reise durch die Bücherwelt Horst Janssens. Die ausgewählten Titel werden in Form von Textbeispielen näher gebracht. Die Bücher liegen ausserdem zum Betrachten und Durchblättern für Sie aus.
Diese Veranstaltung ist auch als Gutschein zu verschenken! Bezahlung auf Basis freien Gebens, als Spende für die Janssen Bibliothek”

Da die Plätze begehrt sind, bitten wir um rechtzeitig Anmeldung.
Wir machen auf Anfrage gerne eine individuelle Führung an Ihrem Wunschtermin durch die Bibliothek.

Tel.: 04179/750 580
Mobil: 0170/521 48 50
info@janssen-bibliothek.de

Alle Veranstaltungen sehen Sie im Veranstaltungskalender hier

Im Videobereich unserer Seite entdecken Sie 4 weitere Sichtweisen auf den Autoren Horst Janssen.

Direkt und unverstellt in die Kamera gesprochen erfahren wir jetzt noch mehr über diese Künstlerpersönlichkeit und wie er noch heute die Menschen bewegt. Wir sehen Achim Weers, Autor aus Hamburg, Sabrina Lemcke, Galerie und Verlag St. Gertrude, Hamburg, York Gastl, Immobilienkaufmann, Hamburg und Klaus Schümann, Verleger und Herausgeber, Hamburg. Die Video-Reihe wird fortgesetzt. Hier geht es zum kompletten Videobereich.

Produktion, Schnitt und das Einbinden auf dem Videoportal YouTube erledigte netterweise Freundeskreismitglied Maurice Morell.


Achim Weers, Autor, Hamburg


Sabrina Lemcke, Galerie und Verlag St. Gertrude, Hamburg


York Gastl, Immobilienkaufmann, Hamburg


Klaus Schümann, Verleger und Herausgeber, Hamburg

Wir laden ein zu unserer Veranstaltung am Donnerstag, den 23. Februar 2012,19.00 Uhr. „Janssen sieht E. A. Poe“.

Lesung und Vortrag in der Janssen Bibliothek in Hamburg-Blankenese. Da diese Veranstaltung direkt in der Bibliothek stattfindet und die Plätze begrenzt sind, bitten wir um verbindliche Anmeldung. Tel.: 04179/750 580, Mobil: 0170/521 48 50, info@janssen-bibliothek.de

Am Donnerstag, den 22. September 2011 um 19.00 Uhr, ist bereits ausverkauft!

Deshalb 2. Termin: 27. Oktober 2011, liest Angelika Gerlach aus: „Ich bitte um Gnade-Lyrische Diskussionen mit Dusans Gesetzbuch“ von Desanka Maksimovic.

Das lyrische Werk von Desanka Maksimovic gehört zum Bedeutendsten der serbischen Literatur. Der Gedichtzyklus „Ich bitte um Gnade“ mit 68 Gedichten, repräsentiert symbolisch das Gesetzbuch des Zaren Dusan aus dem Jahr 1354, zeigt jedoch die autoritäre Realität im Jugoslawien der 60er Jahre auf.
Illustrationen: Ulrike Koch. Die Einführung hält Frau Dr. Olga Ellermeyer-Zivotic (Institut für Slavistik, Uni Hamburg).

Nehmen Sie zu den Veranstaltungen bitte für nähere Informationen oder Reservierungen Kontakt auf zur Leiterin der Janssen Bibliothek Angelika Gerlach unter der Nr. 0170-521 48 50 an.

LESUNG
in der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus in Hamburg – Blankenese.
Am Donnerstag, den 08. September 2011 um 19.00 Uhr liest Angelika Gerlach aus:
„Ich bitte um Gnade-Lyrische Diskussionen mit Dusans Gesetzbuch“
von Desanka Maksimovic.
Die Einführung hält Frau Dr. Olga Ellermeyer-Zivotic (Institut für Slavistik, Uni Hamburg).
Wir bitten um Anmeldung unter der Tel. Nr. 04179-750 580 oder 01 70- 521 48 50

REISE NACH FÖHR!
Anläßlich der Ausstellung: „Westküstenzyklus“ des Graphikers Wolfgang Werkmeisters im Museum Kunst der Westküste fahren wir vom 13. – 16.09.2011 nach Föhr. Im neuen Museum „Kunst der Westküste“ läuft anläßlich seines 70 zigsten Geburtstages eine Retrospektive. Werkmeister hat in den 70ziger Jahren für Horst Janssen gedruckt und war ihm freundschaftlich verbunden. Wolfgang Werkmeister wird uns auf dieser Reise begleiten.
Anmeldeschluß: 10. August 2011!
Für erste Informationen zu dieser Reise rufen Sie bitte  Angelika Gerlach unter der Nr. 0170-521 48 50 an.

VORTRAG UND LESUNG
bei Hilla Furtwängler in Waake-Bösinghausen: „Janssen sieht Theodor Strom“
Am Samstag, den 15.10.2011 um 16.00 Uhr. Bitte Einladung anfordern unter 0 41 79 – 750 580

MATINÈÈ
Der „Freundeskreises Janssen Bibliothek im Goßlerhaus e.V.“ würdigt Horst Janssen zum 82. Geburtstag wiederum mit einer Matinée am Sonntag, den 13.11. 2011 um 11.30 Uhr im Goßlerhaus, Goßlerspark 1, Hamburg-Blankenese:
Bob van den Boogart (Kurator im Rembrandt Huis in Amsterdam), spricht über seine Begeisterung für Rembrandt und Janssen.
Wir bitten um rechtzeitige Platzreservierung unter Telefon Nummer: 0 41 79 – 750 580
mobil: 01 70 – 521 48 50 oder per mail: info@janssen-bibliothek.de.

TOUR DURCH HAMBURG
Wie in den vergangenen Jahren veranstalten wir anläßlich des Geburtstags Horst Janssens (14. November 1929 – 31. August 1995) am:
Dienstag, den 15. November 2011 „Horst Janssen – Eine Tour durch Hamburg“.
Bitte für diese Tour das ausführliche Programm anfordern. 0 41 79 – 750 580

Wir kündigen an: eine Lesung in der Janssen Bibliothek im Goßlerhaus in Hamburg – Blankenese. Am Donnerstag, den 22. September 2011 um 19.00 Uhr liest Angelika Gerlach aus: „Ich bitte um Gnade-Lyrische Diskussionen mit Dusans Gesetzbuch“ von Desanka Maksimovic. Die Einführung hält Frau Dr. Olga Ellermeyer-Zivotic (Institut für Slavistik, Uni Hamburg).

Von 1960 bis 1968 war Horst Janssen mit Verena von Bethmann-Hollweg verheiratet. Das Familiengut Altenhof, noch heute im Besitz der Familie Bethmann-Hollweg, in der Nähe von Eckernförde und die Ostseeküste, haben ihn zu verschiedenen Graphiken und Zeichnungen angeregt. In der Werkübersicht „Landschaften“ erschienen 1989 im Verlag St. Gertrude, finden Sie einige Beispiele. Verena Janssen wird uns über das Gut führen und aus der Zeit mit Janssen berichten.

Abends erwartet uns dann ein „Janssen Menue – Mühlenberger Frugalitäten“ und anschließend Gelegenheit zu anregenden Gesprächen. Ein Überraschungsgast wird dabei sicher eine Rolle spielen.
Am nächsten Vormittag dann der Film „EGO“, die Ein-Mann-Show eines genialen Künstlers.

Nach einem Mittagsimbiss und, je nach Wetterlage und Stimmung, einem Spaziergang an die Ostsee – Heimreise.

Programm:

Termin: Samstag und Sonntag, den 09. und 10. Oktober 2010.

Anreise am 09. Oktober 2010: individuell bzw. gemieteter Bus.

Treffen im Gästehaus Samain in Loose (Nähe Eckernförde): ca. 12.00 Uhr.

Mittagsimbiss: 12.30 Uhr.

Treffen mit Verena Janssen auf Gut Altenhof: 14.30 Uhr.

anschließend Kaffeetrinken: „Restauration im Golfclub Altenhof“.

Abendessen: „Janssen Menue – Mühlenberger Frugalitäten“ im Gästehaus Samain ca. 19.00 Uhr.

Übernachtung im Gästehaus Samain, je nach Wunsch im Einzel – oder Doppelzimmer.

Sonntag, der 10. Oktober 2010: Frühstück von 8.30 – 10.00 Uhr im Gästehaus.

Danach, ca. 11.00 Uhr: EGO – Der Film.

Nach dem Mittagsimbiss und einem evtl. Spaziergang an die Ostsee, gegen 16.00 Uhr Abreise.

Anmeldungen bitte an:

Angelika Gerlach
Kunsthandel
Ilmenaudeich 29
D-21423 Winsen/Luhe
phone: 49-(0)4179-750 580
mobil: 01 70-521 48 50
Kunst-Gerlach@t-online.de

Lübecker Neujahresrede „Hommage á Tannewetzel“, 25 x 13,3 cm, broschiert, 56 Seiten, mit zahlreichen Vignetten, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1986.

Textauszug: „Also – wir ALLE haben ein eingeborenes Verlangen nach Sicherheit – wir haben zwar auch ein natürliches Verlangen nach Risiko und auch Aggression und Zerstörung – ABER das dominierende Bedürfnis ist eine animalische Sehnsucht nach Sicherheit. Anders als das Eichhörnchen glauben wir – etwa ab dem 25. Lebensjahr – zu wissen, dass wir sterblich sind (manche kapieren es nie). Und genau in dieser ach so gewissen Wahrscheinlichkeit haben wir uns die Ewigkeit erfunden! Freundschaft + Liebe + Ehe sollen ewig sein. Das auf Pergament geschriebene Wort soll ewig sein. Die Pyramiden und die Sixtinische Kapelle, sie sollen ewig sein. Ewig – das ist das Credo der Menschen. Und während wir nun leben, erleben wir die Vergänglichkeit allen Seins und erleiden und erkennen, dass nichts sicher + ewig ist – bis auf EINS: der Tod. In diesem gemächlichen Gang des Sterbens, den wir Leben nennen – auf diesem Gang durch die Vergänglichkeit ist nur eins sicher: DAS ENDE DES STERBENS – der Tod des Ego, der Menschheit, der Erde und der Welt. Ob nun der Tod die Tür in ein anderes, neues, frisches Sterben ist, das ist hier und heute nicht meine Frage. …“

Diesen Text können Sie in der Janssen Bibliothek weiterlesen!

Wenn es sein muss, lasst uns doch sterben.
Dieser Janssen-Text, der Ende 1983 bereits in „Die Zeit“ abgedruckt wurde, ist ein Brief an Marion Dönhoff. Die Buchfassung enthält neue Federzeichnungen Janssens nach Calot. Diese Beschreibung der uns bevorstehenden Apokalypse ist jetzt anläßlich der Katastrophe in Fukuishima aktuell und lesenswert.
25 x 13 cm, broschiert, 36 Seiten mit 15 Federzeichnungen, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1984.
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„Querbeet
Untertitel dieses ersten reinen Textbandes von Janssen: Aufsätze, Reden, Traktate, Pamphlete, Kurzgeschichten, Gedichte und Anzüglichkeiten. Und diesen Ansprüchen wird der Künstler in allen Kapiteln des Buches gerecht. Zitiert wird neben neuen Texten auch bereits früher Veröffentlichtes, beispielsweise der Text zu „Der Wettlauf zwischen Hase und Igel auf der Buxtehuder Heide“ und andere. Drei Jahrzehnte Wortarbeit sind hier versammelt., die Janssen selbst am schönsten charakterisiert: „Was Ihnen hier unter die Augen kommt, ist das Sammelsurium aus einem verwilderten Eremitengärtchen, wo es wahrlich in den Wörterbeeten an Lücken, Unkraut und bekannten botanischen Kreuzungen, ja, selbst an Pflänzchen aus fremden Gärten nicht fehlt“. Den Lesern der Taschenbuchausgabe bietet Janssen eine besondere Überraschung: Überall, wo Platz war, hat er ganz nebenbei und „querbeet“ die unnachahmlichen Pflänzchen seiner Zeichenkunst wuchern lassen.
Hardcover 21 x 14, Lwd., 436 S. , Christians Verlag, Hamburg 1981.
Taschenbuch 19 x 12 cm, Pp., 476 Seiten mit 96 Zeichnungen, DTV,  München 1982.
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